++ AfD-Ratsfraktionen Herford und Vlotho plädieren für Ausbau entlang der Bestandsstrecke ++

Als Fraktionsvorsitzende der AfD-Ratsfraktionen Herford und Vlotho lehnen wir die geplante Neubaustrecke zwischen Hannover und Bielefeld ab. Eine Investition in Milliardenhöhe, die einen gigantischen Einschnitt in unsere Heimat bedeuten würde, ist nicht das, was die Menschen in unserer Region von der Bahn erwarten.

Wir stellen uns klar gegen jede Form einer neuen Hochgeschwindigkeitstrasse abseits der Bestandsstrecke. Stattdessen setzen wir uns für einen vernünftigen Ausbau entlang der bestehenden Strecke ein.

Dieses Projekt bewegt die Menschen in unserem Kreis. Es hat unmittelbaren Einfluss auf die Lebensqualität in Herford und Vlotho. Die Pläne würden zu einer rücksichtslosen Durchschneidung unserer heimischen Kulturlandschaft führen. Langfristig bedeutet das weniger Zuzug, mehr Abwanderung von Familien sowie einen spürbaren Verlust an Lebensqualität.

Hinzu kommen mögliche Auswirkungen auf die Wasserversorgung in unserem Kreisgebiet und die Tatsache, dass die Natur von einem solchen Eingriff keinesfalls unberührt bliebe.

Die Trassenplanung abseits der bestehenden Strecke ist überdimensioniert, teuer und zerstörerisch. Statt über Alternativen wie eine Magnetschwebebahn nachzudenken – die mit deutlich höheren Geschwindigkeiten, geringerem Energieverbrauch, weniger Lärm, geringeren Vibrationen und einer flexibleren Trassenführung punkten könnte – bleibt die Planung eindimensional auf dem konventionellen Rad-Schiene-System fixiert. Das ist eine vertane Chance für eine zukunftsweisende und schonendere Infrastruktur.

„Die rücksichtslose Durchschneidung unserer heimischen Kulturlandschaft durch eine neue Trasse ist für Herford, Vlotho und die gesamte Region ein unannehmbarer Verlust an Identität und Lebensraum. Wir können und wollen das nicht hinnehmen“, erklärt Ralf Klocke, Fraktionsvorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion Vlotho.

Michel Schneidermann, Fraktionsvorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion Herford, ergänzt:

„Eine Milliardenverschwendung für einen gigantischen Eingriff in unsere Heimat, der nur Zerschneidung und Abwanderung zurücklässt – das ist keine vernünftige Politik. Wir brauchen Ausbau, nicht Zerstörung.“

Er kritisiert zudem scharf die Doppelmoral in Berlin:

„Es ist heuchlerisch, wenn Bundestagsabgeordnete wie Ebmeyer und Schwarze sich jetzt öffentlich mit der Petition gegen den Neubau profilieren. Sowohl die Ampel- als auch die jetzige Bundesregierung setzen sich in Berlin vehement für die Umsetzung des Deutschlandtakts ein.“

Unser Anliegen haben wir zudem direkt an den OWL-Bundestagsabgeordneten und Verkehrspolitiker Maximilian Kneller herangetragen. Er hat uns die klare Haltung der AfD-Bundestagsfraktion übermittelt: Die AfD spricht sich konsequent gegen einen Neubau abseits der Bestandsstrecke aus und setzt sich für einen Ausbau des Vorhandenen ein – genau wie wir vor Ort.

Deshalb fordern wir einen sofortigen Stopp der Vorplanung für eine Neubaustrecke, eine klare Priorität für einen Ausbau entlang der bestehenden Trasse, eine realistische Neuberechnung der Ziele ohne Zwang zu teuren Neubauten sowie den unbedingten Vorrang für den Schutz von Landschaft, Natur, Landwirtschaft und Lebensqualität statt weiterer Zersiedelung Ostwestfalens.

Ziel muss es sein, über Möglichkeiten eines Ausbaus entlang der Bestandsstrecke nachzudenken und dabei auch innovative Technologien einzubeziehen.

#afdherford #afdvlotho