Der Corona-Wiederaufbaufonds der Europäischen Union droht für die deutschen Steuerzahler zu einer beispiellosen finanziellen Belastung zu werden. Nach aktuellen Berechnungen summieren sich Zins und Tilgung für die EU-Gemeinschaftsschulden bis 2058 auf bis zu 681 Milliarden Euro. Auf Deutschland entfällt dabei voraussichtlich eine Summe von bis zu 154 Milliarden Euro. Allein im Haushaltszeitraum von 2028 bis 2034 werden für die Bundesrepublik bis zu 38 Milliarden Euro fällig, während die Zinskosten bereits im laufenden Zeitraum von 15 auf 28 Milliarden Euro fast verdoppelt wurden. Der Großteil der Gelder fließt als Zuschüsse an Länder wie Spanien und Italien.

Während Deutschland als größter Nettozahler mit zweistelligen Milliardenbeträgen haftet, bleibt die hiesige Wirtschaft im internationalen Vergleich deutlich zurück. Der von der EU versprochene wirtschaftliche Schub ist ausgeblieben; stattdessen versickern enorme Summen in nationalen Haushalten anderer Staaten. Anstatt krisenfeste Strukturen zu schaffen, ebnet dieser Mechanismus den Weg in eine dauerhafte europäische Schuldenunion, für die vor allem die deutschen Bürger aufkommen müssen.

Dieser Wahnsinn muss umgehend gestoppt werden. Ein Corona-Untersuchungsausschuss ist unverzichtbar, um die Verwendung der Mittel und die getroffenen Fehlentscheidungen schonungslos aufzudecken. Jede deutsche Beteiligung an diesem Fonds gehört unverzüglich auf den Prüfstand. Bevor nicht alles lückenlos aufgeklärt ist, darf kein einziger weiterer Cent an Brüssel fließen.

++ Diesen Beitrag haben wir von der AfD Bundesseite übernommen. ++

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