++ Paragraph 218 StGB erhalten ++

Die AfD-Kreistagsfraktion Herford widerspricht der sogenannten „Arbeitsgruppe Frauengesundheit“, die die Abschaffung des Paragrafen 218 StGB fordert, der zu Recht hohe Hürden in Form von Beratungen vorsieht, bevor ein Schwangerschaftsabbruch vorgenommen werden kann.

Wir lehnen als AfD jede Aufweichung der Vorschriften des Paragraphen 218 StGB ab.

Schwangerschaften sind keine Krankheit, sondern typischer und gesunder Teil weiblichen Lebens, und das weltweit.

In den letzten Jahrzehnten hat es in Deutschland viele Schwangerschaftsabbrüche gegeben, allein im letzten Jahr 105.270.

Abgesehen von einigen Fällen, die sicher vertretbar waren und sind (z. B. Abbruch nach Vergewaltigungen), bedeutet doch jeder Schwangerschaftsabbruch die Tötung ungeborenen Lebens. Dieses lehnen wir aus moralischen und gesellschaftlichen Gründen kategorisch ab und appellieren an alle Verantwortlichen, sich vehement für den Schutz ungeborenen Lebens einzusetzen. Dieser hat Verfassungsrang und ist im Zweifel höher zu bewerten als vermeintliche Individualinteressen, wie sie von der „Arbeitsgruppe Frauengesundheit“ und ähnlichen Gruppierungen unter dem Deckmantel der vermeintlichen Freiheit postuliert werden.

Freiheit bedeutet gleichzeitig Verantwortung, in jedem Bereich des menschlichen Lebens. Dieser Verantwortung wird niemand gerecht, wenn er/sie diese nicht auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen auslebt. Eine intakte Familie, so wie sich die Väter und Mütter des Grundgesetzes diese vorstellten und zu bewahren versuchten, macht Schwangerschaftsabbrüche weitestgehend überflüssig und lässt Kinder in einem gesunden Umfeld aufwachsen und gedeihen. Wer Kinder jedoch ausschließlich als „finanzielle Belastung“ oder gar „Klimaproblem“ betrachtet, hat die Orientierung verloren und sollte sich die demografischen Probleme einmal intensiv vor Augen führen, die sich mit der unkontrollierten Migration außereuropäischer Menschen garantiert nicht werden beheben lassen.

Dass sowohl die Europäische Union als auch die aktuelle Bundesregierung Steuergelder für die Priorisierung vermeintlicher individueller Freiheit gegenüber dem Schutz des ungeborenen Lebens zur Verfügung stellen und die WHO (Unterorganisation der UNO) Schwangerschaftsabbrüche vereinfachen möchte, verdeutlicht aus unserer Sicht einmal mehr, wie wichtig es ist, sich wieder mehr auf unsere Nation, unseren Nationalstaat und die immateriellen Werte unserer Vorfahren zu konzentrieren und zu fokussieren.

#afdherford